Neues über Wein aus dem Markgräflerland - April 05
Frühe Abfüllung
Ecovin-Prämierung für Zähringer
Auszeichnung für Probst
Neuer Vorstand im Markgräfler Wein e.V.
Abwahl von Rüdlin verpaßt
Termine
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Frühe Abfüllung
Die Markgräfler Weinbetriebe haben die 2004er Weine ungewöhnlich früh abgefüllt. Bis auf die hochklassigen Roten stehen bei den meisten Betrieben praktisch alle Sorten, zum Teil schon seit Februar, zum Verkauf bereit. Nach den ungewöhnlichen, meist schweren Qualitäten des 2003er Jahrgangs hat der Markt offensichtlich nach den leichten 2004ern gelechzt. „Endlich gibt es wieder normale Qualitäts- und Kabinettweine“, so der Tenor der Aussagen. Die Winzer sind dieser Nachfrage um so bereitwilliger gefolgt, als sie in diesem Bereich nur noch geringe Mengen auf Lager hatten und oft sogar ausverkauft waren. Die 2004er präsentieren sich als ziemlich exaktes Gegenteil der 2003er: Mäßig im Alkohol, mit ausreichender Säure, leicht und im Vergleich eher filigran.
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Ecovin-Prämierung für Zähringer
Bei der Verkostung zum Internationalen Weinpreis der Messe BioFach 2005 in Nürnberg hat das Weingut Zähringer sehr gut abgeschnitten. Für seinem 2003er Zähringer Gewürztraminer QbA erhielt es Silber in der Kategorie Weiß. Empfehlungen gab es für den 2003er Edition Zähringer Löwe Nr. 31, Spätburgunder Auslese (Kategorie Rot Barrique) und den 2002er Edition Zähringer Löwe Nr. 28, Weißburgunder Auslese, (Kategorie Weiß Barrique).
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Auszeichnung für Probst
Die Fachzeitschrift „Alles über Wein“ hat dem Weingut E. Probst (Staufen-Grunern) im Heft 1/05 eine Goldmedaille verliehen und hat das Weingut für seine ausgezeichneten Weine mit einer Urkunde empfohlen. Mit einer Goldmedaille ausgezeichnet wurde eine 2003er Grunern Altenberg Spätburgunder Rotwein Auslese aus dem Barrique.
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Neuer Vorstand im Markgräfler Wein e.V.
Claudia Schlumberger-Bernhart vom Weingut H. Schlumberger (Laufen) ist die neue Vorsitzende des Markgräfler Wein e.V., in dem die Weinbaubetriebe der Region zusammengeschlossen sind. Sie wurde bei der Jahreshauptversammlung am 12. März als Nachfolgerin von Franz Herbster gewählt. Stellvertreter bleibt Armin Sütterlin, Kellermeister der WG Schliengen-Müllheim. Franz Herbster legte nach dreizehnjähriger Tätigkeit im Vorstand, davon die letzten vier Jahre als Vorsitzender, seine Ämter nieder. Der frühere Geschäftsführer des Ehrenstetter Winzerkellers war im letzten Jahr Geschäftsführer des Kaiserstühler Weinguts Fischer geworden.
Weitere Veränderungen im Vorstand: Walter Knobel vom Badischen Winzerkeller zog sich nach zehn Jahren ebenfalls zurück. Siegbert Ortlieb von der Winzergenossenschaft Kirchhofen und Henning Johansen vom Badischen Winzerkeller wurden neu in den Vorstand gewählt. Seit dem 1. April hat der Markgräfler Wein e.V. wieder eine eigene Geschäftsstelle eingerichtet, die von Hans Zirlewagen aus Heitersheim geführt wird. Über dieses Büro werden sämtliche Veranstaltungen und Werbeaktivitäten koordiniert.
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Abwahl von Rüdlin verpaßt
Gerhard Rüdlin, Geschäftsführer der Bezirkskellerei Efringen-Kirchen, ist als Vorsitzender des Weinbaubereichs Markgräflerland bestätigt worden. Allerdings erhielt sein Gegenkandidat Wolfgang Grether, Geschäftsführer der WG Schliengen-Müllheim, unerwartet viele Stimmen. 97 zu 77 ergab die Auszählung bei der Jahresversammlung in Schallstadt. Da Rüdlin als Chef der größten WG der Region 45 sichere Stimmen „mitgebracht“ hatte, läßt sich Grethers Abschneiden als ausgesprochen respektabel bezeichnen. Es wäre sogar ein Sieg für ihn möglich gewesen, wenn nicht die meisten Weingüter durch Abwesenheit geglänzt hätten.
Die beiden Männer stehen vor allem für unterschiedliche Positionen in der Diskussion um die zulässigen Höchstmengen. Gerhard Rüdlin repräsentiert die Großbetriebe, die die badische Mengenbegrenzung von 90 auf 100 Liter pro Ar heraufsetzen möchten. Sie vermarkten ihre Produkte hauptsächlich im Niedrigpreisbereich über Supermärkte und Discounter, wo vor allem der Preis zählt. Wolfgang Grether vertritt dagegen die kleineren Winzergenossenschaften und die Weingüter, die von einer solchen Maßnahme Qualitäts- und Imageverlust für den Markgräfler Wein befürchten. Außerdem würde, so die Sorge der kleineren Betriebe, durch mehr Menge der Preisdruck noch weiter zunehmen.
Bei der abschließenden Pressekonferenz wollte Gerhard Rüdlin zu diesem Thema nicht Stellung nehmen. Er plädierte aber eindringlich dafür, die schleichende Verringerung der Gutedel-Anbaufläche im Markgräflerland zu stoppen. Der Gutedel sei die einzigartige Spezialität der Region, die über gute Vermarktungschancen verfüge. Mit allen anderen Sorten stünden die Markgräfler Winzer einer großen nationalen und internationalen Konkurrenz gegenüber.
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Termine
8. April
Heitersheim
Weingut Zähringer
Genußseminar „Wein und Schokolade“
(Anmeldung erforderlich)
Weingut Zähringer
Hauptstraße 42,
79423 Heitersheim
Tel: 07634/1025
www.weingut-zaehringer.de
21. April, 18 Uhr
Schliengen
Schloss Bürgeln
Verleihung der Gutedelcups
mit offener Verkostung
der 30 bestplazierten Weine
29. April
Sulzburg, Erics Weingalerie
Brüder-Menü
Die Brüder Bernhart (Weingut H. Schlumberger, Laufen
und Weingut Bernhart, Schweigen/Pfalz) stellen ihre Weine
bei einem Menü vor.
Informationen bei:
Weingut H.Schlumberger
Weinstraße 19, 79295 Sulzburg-Laufen
Tel: 07634/8992
info@schlumbergerwein.de
www.schlumbergerwein.de
5. Mai
Markgräflerland
5. Gutedeltag
Die Landesstraße 125 wird
zwischen Staufen und
Müllheim für motorisierte Fahrzeuge gesperrt.
In den anliegenden Winzerdörfern und entlang
der Strecke erwarten über 30 Weinbrunnen und
Lauben die Besucher.
27.-8. Mai
Offenburg
Badische Weinmesse
www.badische-weinmesse.de
27.-28. Mai
Laufen
Weingut H. Schlumberger
Zweitägiges Weinseminar,
150,- € incl. Menü
Informationen bei:
Weingut H.Schlumberger
Weinstraße 19,
79295 Sulzburg-Laufen
Tel: 07634/8992
info@schlumbergerwein.de
www.schlumbergerwein.de
Vorschau:
13. August
Müllheim
Markgräfler Sektparty
rund um das Müllheimer Bürgerhaus
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